Umzugskartons packen – so geht’s!

Wer einen Umzug plant, hat jede Menge Dinge zu erledigen. Am besten beginnt man bereits rund drei Monate vor dem eigentlichen Umzug mit der Planung. Wer vorhat, mit einer Spedition umzuziehen, kann bereits jetzt ein Angebot einholen. In der Regel kommt ein Mitarbeiter vorbei und schätzt ab, wie viel Umzugsgut zu transportieren ist und welche Größe der Lkw haben muss. Er kann auch ungefähr einschätzen, wie viele Umzugskartons benötigt werden. In der Regel wird die Spedition die Umzugskartons günstig mit anbieten, eine gewisse Zahl davon ist bereits im Fixpreis mit enthalten. Die Umzugskartons werden dabei meist leihweise zur Verfügung gestellt, müssen also nach dem Umzug wieder zurückgegeben werden.

Wer dagegen mit privaten Helfern umziehen will, muss sich die Umzugskartons kaufen. Im Baumarkt gibt es Umzugskartons günstig und in einheitlichen Größen. Sie sind platzsparend zusammenklappbar und können mit wenigen Handgriffen aufgebaut werden. Diese Umzugskartons können aufgrund der einheitlichen Größe zudem sehr gut gestapelt werden, was den Transport im Umzugswagen erleichtert.

Wer schon einmal umgezogen ist und noch alte Umzugskartons hat, kann diese auf ihren Zustand hin überprüfen. Dabei gilt als Faustregel: Umzugskartons, die mit Feuchtigkeit in Berührung gekommen sind, sollten nicht mehr verwendet werden. Sie sind in der Regel instabil geworden und eignen sich nicht mehr zum Transport schwerer Gegenstände. In diesem Fall sollte man neue Umzugskartons kaufen.



Umzugskartons packen – so geht man vor

Geht es dann ans Packen der Umzugskartons, sollte man nach einem grundlegenden Plan verfahren. Bereits drei Monate vor dem Umzug können Dachboden und/oder Keller entrümpelt werden. Die hier gelagerten Gegenstände werden in der Regel nicht mehr benötigt und können bereits eingepackt werden. Häufig finden sich auch Dinge, die gar nicht mehr gebraucht werden, sie kann man dann direkt entsorgen oder spenden. Dabei sollte man immer den Grundsatz im Auge behalten: Jedes Gramm, das weniger transportiert werden muss, erleichtert den Umzug.

Ab einem Monat vor dem Umzug können weitere Umzugskartons gepackt werden. Jetzt ist es an der Zeit, die Schränke leer zu räumen, Wertsachen zu verpacken, das „gute“ Geschirr zu verstauen oder auch die nicht mehr benötigte Kleidung, je nach Umzugstermin, für den Sommer oder Winter einzupacken.

Gerade die Kleidung und Handtücher oder Bettwäsche eignen sich auch gut als Polstermaterial. Wer sein Geschirr einpackt, kann es in Pullovern, Handtüchern und Co. vor dem Zerbrechen beim Transport schützen. Alternativ dazu kann man die Luftpolsterfolie nutzen. Wichtig bei Geschirr und Büchern, die verpackt werden, ist es, die Umzugskartons nicht zu voll zu packen. Maximal bis zur Hälfte sollten sie gefüllt werden, denn sie müssen sich noch tragen lassen.

Als Faustregel gilt ein Höchstgewicht von 20 Kilogramm pro Karton. Deshalb können Umzugskartons, die mit Büchern gepackt werden, mit leichteren Gegenständen, wie Dekoartikeln oder Kleidung, aufgefüllt werden.

Zerbrechliche Gegenstände in Umzugskartons

Vielfach sind kleine, zerbrechliche Gegenstände im Umzugskarton eine große Herausforderung. Hier hilft die Luftpolsterfolie, sie zu schützen. Selbst wenn man mit Handtüchern und Kleidung Geschirr und Co. verpacken will, reichen diese doch nicht für das gesamte Geschirr aus. Dann ist die Luftpolsterfolie das Mittel der Wahl, um Geschirr und Co. zu verpacken. Dabei sind kleinere, aber auch sehr große Rollen im Handel erhältlich. Die großen Rollen eignen sich auch für größere Schüsseln oder Tortenplatten optimal.

Ein weiterer Vorteil ist, dass selbst sehr kleine Gegenstände, die in Luftpolsterfolie verpackt sind, nicht so leicht verloren gehen. Zusätzlich eignet sich die Luftpolsterfolie zum Füllen von noch vorhandenen Lücken im Karton. Nach dem Befüllen der Umzugskartons sollten diese auf ihr Gewicht hin geprüft werden. Der Rütteltest offenbart, ob Geschirr und Co. noch verrutschen und so zerbrechen können.

Empfindliche Kleidung richtig verpacken

Empfindliche Kleidung, die leicht knittert, sollte dagegen nicht als Polster- oder Füllmaterial verwendet werden. Hierfür kann man spezielle Umzugskartons kaufen. Die sogenannten Kleiderboxen sind mit einer Kleiderstange versehen, sodass Anzüge und Co. darin aufgehangen und transportiert werden können. Sehr günstig sind diese über Amazon und leihweise bei der Spedition werden diese Umzugskartons günstig angeboten.



Worauf sollte ich noch achten?

Die Schränke in der eigenen Wohnung sollten etwa eine Woche vor dem Umzug so gut wie leer sein. Lediglich ein Notfall-Karton sollte noch verbleiben. Dieser ist mit dem Alltagsgeschirr, den Medikamenten und nötiger Bekleidung für ein bis zwei Tage zu bestücken. Auch Hygieneartikel, wie Zahnpasta, Zahnbürste, Kamm, Deo usw. werden darin sicher untergebracht. Der Notfall-Karton wird erst am Morgen des Umzugs gepackt und in der Regel in der neuen Wohnung als erstes wieder ausgepackt. Am besten transportiert man ihn im eigenen Wagen, sodass er nicht untergeht.

Ratsam ist es außerdem, alle Umzugskartons zu beschriften. So erkennen auch die Helfer beim Umzug sofort, in welchem Karton sich die Sachen für Wohnzimmer, Küche, Keller oder Schlafzimmer befinden. Die Kartons können dann direkt in die betreffenden Räume gebracht werden, um so ein schnelleres Auspacken an Ort und Stelle zu gewährleisten.

Lebensmittel sollten vor dem Umzug soweit möglich aufgebraucht werden. Das gilt insbesondere für den Inhalt des Gefrierschranks. Nach dem Umzug sollten Kühl- und Gefrierschrank meist erst einige Stunden am neuen Standort stehen, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden. Tiefkühlgut würde dann nur unnötig verderben.

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