Checkliste für den Umzug

Drei Mal umziehen ist wie einmal abgebrannt, heißt es allgemein. Das muss jedoch nicht sein, wenn man den Umzug gut organisiert und klug plant. Eine Checkliste hilft dabei, dass nichts durcheinander gerät und dass die Umzugskosten nicht unnötig hoch werden. Gegebenenfalls kann es günstiger sein ein Umzugsunternehmen zu beauftragen, als selbst alle Umzugskartons zu schleppen und dann überfordert aufgeben zu müssen.

Ganz am Anfang steht der Umzugstermin. Er muss feststehen, damit andere Dinge entschieden und geplant werden können. Sodann sollte man sich die Umzugscheckliste individuell anpassen und Punkt für Punkt abarbeiten.



Organisatorisches und Behördengänge im Vorfeld

  • Die alte Wohnung sollte rechtzeitig gekündigt werden um keine Fristen zu verpassen. Ein wenig Überschneidung sollte man unbedingt einplanen, damit nach dem Auszug noch Zeit zum Renovieren bleibt. Auch falls der eine oder andere Umzugskarton doch noch stehen geblieben ist. Eine Checkliste für den Umzug zu diesen zeitlichen Abläufen kann hilfreich sein.
  • Den Urlaub für den Umzug sollte man ebenfalls auf der Checkliste für den Umzug haben und frühzeitig beantragen. Eventuell gibt die Firma Sonderurlaub.
  • Freunde und Fahrzeug für den Umzug organisieren oder ein Umzugsunternehmen beauftragen. Die Checkliste für den Umzug sollte auch die Helfer und das Fahrzeug beinhalten, damit der Termin noch bestätigt werden kann.

Die Umzugskosten lassen sich senken, wenn man selbst mit Freunden den Umzug organisiert. Doch man muss auch besser planen und vor allem rechtzeitig den Kleinlaster mieten und Material wie Umzugskartons und Verpackungsmaterial besorgen. Ein Umzugsunternehmen übernimmt viele Aufgaben und man kann sich dann auf die anderen Dinge konzentrieren.

  • Vertragspartner wie Stromversorger, Wasser-, sowie Internet- und Telefonanbieter müssen benachrichtigt werden. Gegebenenfalls ist dies auch ein guter Zeitpunkt, um für den neuen Wohnort neue, günstigere Verträge abzuschließen. Auch hier hilft eine eigene Checkliste für den Umzug der Verträge.
  • Behörden und Ämter sollte man frühzeitig über die Adressänderung informieren. Für diese Benachrichtigungen sollte man sich eine eigene Umzugscheckliste schreiben, von Verwandtschaft bis Finanzamt.
  • Zeitungsabonnements ummelden und eventuell für die Umzugstage pausieren.
  • Nachsendeantrag bei der Post stellen.
  • Für den Tag des Umzugs Parkverbot beantragen wenn nötig. Kann auch vom Umzugsunternehmen erledigt werden.
  • Zählerstände in der alten Wohnung notieren.
  • Kostenplanung für den Umzug erstellen, denn es ist gut einen Überblick zu haben und eventuell kann auch bei der Steuer etwas angesetzt werden. Hierfür braucht man ebenfalls eine Checkliste für den Umzug und die Kosten.

Vorarbeiten für den Umzug

1Ausreichend Umzugskartons besorgen. Die Kartons können auch gebraucht sein, wenn sie noch stabil sind. Diese sind im Baumarkt, oder die bequemere Variante, im Internet erhältlich. Einige Umzugsunternehmen stellen diese auch gegen Gebühren oder kostenfrei zur Verfügung. Sie sollten auf der Checkliste für den Umzug ganz oben stehen, denn ohne die richtige Verpackung, nämlich stabile und perfekt stapelbare Umzugskartons, geht gar nichts. Es gibt verschiedenen Größen, Umzugskartons für Bücher und schwere Gegenstände, sowie spezielle Umzugskartons für Kleidung. Die Umzugskosten kann man hier durch geschickten Einkauf auch senken.

2Die Checkliste für den Umzug sollte auch einen eigenen Zeitplan für die Übernahme der neuen Wohnung beinhalten. Ein Plan für die Einrichtung muss erstellt werden. Hier muss man eventuell vorab noch Hand anlegen oder Handwerker beauftragen.

3Eine ebensolche Umzugscheckliste braucht es für die alte Wohnung. Sie muss renoviert oder zumindest gereinigt werden, je nach Vertrag.

4Farben, Pinsel und Planen für das Weißeln der alten Wohnung und zu streichen der neuen Wohnung besorgen.

5Alles einpacken! Sich eine Checkliste rund um den Umzug für die Packreihenfolge zu machen kann helfen. Eine Woche vor dem eigentlichen Termin sollten die meisten Dinge bereits verpackt sein. Die Umzugskartons sollte man gut beschriften, sowohl groß nach Räumen als auch kleiner mit Stickworten zum Inhalt.

6Restmüll und alte Möbel entsorgen, ebenso Dinge die man nicht mehr braucht. Man sollte sich nicht dazu verleiten lassen, den alten Müll im neuen Keller zu lagern, dieser überfüllt sich nämlich schneller als man denkt und später ist das Chaos nicht mehr so leicht zu entsorgen.


Einen Umzugskarton sollte man mit den Dingen bestücken, die man in den Tagen dringend benötigt (beispielsweise Kleidung, Hygieneartikel, Handtücher, Ladegeräte). Diesen Karton gibt man nicht aus der Hand, er wird selbst im Auto transportiert!

 

Sie benötigen noch Umzugskartons?

Der Umzug selbst

Die „heiße Phase“ sind sicherlich der Umzugstag selbst und etwa 2 Tage davor und danach. In dieser Zeit ballen sich die zu erledigenden Aufgaben. Die Umzugscheckliste ist in dieser Zeit besonders wichtig, sonst kann es passieren dass die Umzugskosten doch noch steigen, falls man Fristen übersieht.

  • Vorab, am Vortag oder am Morgen, sollte man die Verpflegung (Imbiss und Getränke) für die Umzugshelfer organisieren. Auch hier kann eine Checkliste rund um den Umzug nützlich sein, damit die Menge stimmt.
  • Wichtig ist: Erst die Möbel in der neuen Wohnung aufbauen, dann die Umzugskartons hineintragen! Sonst stapelt man unnötig hin und her.
  • Auf die Umzugscheckliste gehört auch, gegebenenfalls Schäden im Treppenhaus, die beim Umzug entstanden sind, aufzulisten und für die Reparatur zu sorgen.



Nach dem Umzug – die letzten Erledigungen

  • Wenn die neue Wohnung eingeräumt und die alte leer ist muss mit dem Vermieter die Übergabe der alten Wohnung abgewickelt werden. Auf die Checkliste für den Umzug gehört auch, was hierfür noch erledigt werden muss, sonst muss man eventuell mit ungeplanten Kosten rechnen.
  • Nach getaner Arbeit kann man sich eine erfreuliche Checkliste zum Umzug schreiben: eine Gästeliste für die Einweihungsfeier in der neuen Wohnung.
  • Umzugskosten am Ende zusammenrechnen, Belege abheften und für die Steuererklärung bereit legen.
  • Verwandte und Freunde über den neuen Wohnort und den erfolgreich gemeisterten Umzug Informieren

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